App-FAQ: Fragen zur DryRocket
Fragen vor der Trocknung (Setup)
Verbindung
Stromversorgung: Woran erkenne ich, dass DryRocket Strom hat?
Beim ersten Einstecken der DryRocket läuft der interne Lüfter kurz an und schaltet sich direkt wieder ab. Dieses kurze Anlaufen ist das Bestätigungszeichen, dass die Rakete mit Strom versorgt ist und korrekt startet.
Verbindungsverlust (Strom): Was passiert, wenn die Verbindung während der Trocknung kurz unterbrochen war?
Kürzere Stromunterbrechungen haben keinen negativen Einfluss auf den Trocknungsvorgang. Sobald die Stromversorgung wiederhergestellt ist, setzt DryRocket den Trocknungsprozess automatisch genau an der Stelle fort, an der er unterbrochen wurde.
Internetverbindung fehlgeschlagen: Was tun?
Zur Verbindung prüfe bitte folgendes:
Fall A: Deine DryRocket war bereits mit deinem WLAN verbunden
- Schalte dein WLAN am Router komplett aus (oder den Router kurz ausstecken).
- Lass das WLAN ausgeschaltet und warte mindestens 60 Sekunden, damit die DryRocket automatisch wieder in den Verbindungsmodus wechselt.
- Öffne jetzt die App und versuche erneut, eine Verbindung zur DryRocket aufzubauen. (Wichtig: Das WLAN muss weiterhin ausgeschaltet bleiben.)
- Sobald die App dich fragt, mit welchem WLAN sich die DryRocket verbinden soll:
- WLAN wieder einschalten
- Auf „Aktualisieren“ tippen (ggf. mehrmals), bis dein WLAN erscheint
- WLAN-Passwort eingeben und die Verbindung herstellen
Wichtig: Nach dem Einschalten des WLANs hast du ca. 20 Sekunden, um die Verbindung herzustellen. (Wir arbeiten bereits an einem Update, damit das künftig entspannter funktioniert)
Fall B: Die DryRocket wurde noch nie eingerichtet (Erstverbindung)
- Bitte die App vollständig beenden (nicht nur in den Hintergrund schieben).
- Die App neu starten und erneut versuchen, die DryRocket zu verbinden.
- Falls es nicht sofort klappt: den Vorgang
Wenn weiterhin keine Verbindung möglich ist, versuche dich direkt mit dem WLAN der DryRocket zu verbinden (über die WLAN-Einstellungen des Handys).
Wenn auch so keine Verbindung möglich ist, melde dich bitte nochmal bei uns – dann klären wir das weitere Vorgehen.
Verbindungsverlust (Internet): Wird meine Trocknung abgebrochen?
Auch bei einem kurzzeitigen Verlust der WLAN-Verbindung arbeitet die DryRocket zuverlässig und autonom weiter. Der Trocknungsprozess wird nicht unterbrochen und läuft wie vorgesehen weiter. Während die Verbindung getrennt ist, können jedoch keine Push-Benachrichtigungen an dein Smartphone gesendet werden. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, funktioniert auch die App-Kommunikation wieder wie gewohnt. Bitte prüfe in diesem Fall deinen Router, deinen Internetanbieter oder ob das WLAN-Signal am Standort der DryRocket ausreichend stark ist.
Trocknungsumgebung
Trocknungsumgebung: Wie sollte sie sein?
- Geschlossener Raum (z. B. Growzelt)
- Grundfläche: 2,5 m²
- Möglichst luftdicht – falls nötig, kannst du undichte Stellen zum Beispiel mit Tape abdichten
- Keine zusätzlichen Ventilatoren, kein AKF, keine Zu-/Abluft
Growzelt: Muss ich zwingend im Growzelt trocknen?
Natürlich kannst du auch andere geschlossene Standorte (z.B. Schränke oder Boxen) für die Trocknung nutzen, sofern Dichtigkeit und Größe vergleichbar sind. Achte darauf, dass deine Trocknungsumgebung möglichst luftdicht verschlossen ist – falls nötig, kannst du undichte Stellen mit Tape abdichten.
Ventilation: Brauche ich eine zusätzliche Luftumwälzung?
Nein, eine zusätzliche Ventilation ist nicht nötig. DryRocket sorgt für optimale Trocknungsbedingungen, indem sie die Luft sanft umwälzt und die Feuchtigkeit reguliert. Damit sich das Mikroklima im Zelt optimal einpendeln kann, solltest du auf zusätzliche Umluftventilatoren verzichten. Die Rakete steuert die Luftzirkulation über gezielte eigene Impulse. Externe Luftbewegung könnte dieses fein abgestimmte System stören und das Gleichgewicht negativ beeinflussen.
Kurz gesagt: DryRocket übernimmt die Luftführung für dich – zusätzliche Ventilatoren sind nicht erforderlich und sogar kontraproduktiv.
Geschlossen: Warum darf das Zelt während der Trocknung nicht geöffnet werden?
Damit deine Blüten ihr volles Aroma behalten, muss das Zelt während der Trocknung geschlossen bleiben. Beim Trocknen verdunstet nicht nur Wasser, sondern auch ein Teil der flüchtigen Terpene. In einem geschlossenen System reichern sich diese Terpene in der Luft an, bis ein natürliches Gleichgewicht entsteht. Ist die Luft terpengesättigt, geben die Blüten kaum noch weitere Terpene ab – das Aroma bleibt dort, wo es hingehört: in der Blüte. Öffnest du das Zelt, erfolgt ein unkontrollierter Luftaustausch: Terpengesättigte Luft entweicht und wird durch terpenarme Umgebungsluft ersetzt. Die Folge ist erneuter Terpenverlust und gleichzeitig eine Störung des sensiblen Mikroklimas aus Luftfeuchtigkeit und VPD. Beides kann die Qualität negativ beeinflussen.
Pflanzen vorbereiten
Wiegen: Wie ermittle ich das Gewicht meiner Pflanzen?
Verwende am besten eine digitale Küchenwaage oder eine Federwaage, um das Frischgewicht deiner Pflanzen vor dem Trocknen zu bestimmen. Wiege dabei alle zu trocknenden Teile vor dem Aufhängen im Growzelt. Auch die Stiele zählen vollständig zum Gewicht, weil auch sie Wasser enthalten
Trimmen: Vor oder nach der Trocknung? WetTrim oder DryTrim?
Ob du direkt nach der Ernte (WetTrim) oder erst nach dem Trocknen (DryTrim) trimmst, ist vor allem eine Frage deiner persönlichen Präferenz. Beide Methoden haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, was für dich am besten funktioniert.
Unser Favorit:
Wir entfernen nach der Ernte lediglich die groben Blätter und lassen den eigentlichen Trim für nach der Trocknung. Das hat gleich mehrere Vorteile: Die Pflanzen trocknen langsamer und gleichmäßiger, was die Terpene besser schützt, und das Trimmen geht oft leichter von der Hand, wenn das Material nicht mehr klebrig ist. So bleibt die Qualität hoch – bei minimalem Stress für dich und deine Pflanzen.
DryBags: Kann ich die Trocknung kombinieren?
DryRocket ist dafür ausgelegt deine Blüten direkt zu trocknen. Ein DryBag würde ein anderes Trocknungsprofil benötigen (niedrigere Luftfeuchtigkeitswerte). Somit können wir die Kombination nicht empfehlen. Tiefergehende Erfahrungswerte fehlen uns hier aktuell.
Platzieren: Wie positioniere ich meine Pflanzen im Growzelt?
Das hängt von deinem persönlichen Stil und Setup ab.
Wichtig ist allerdings:
Achte darauf, dass deine Blüten nicht zu dicht hängen, um Feuchtigkeitsnester zu vermeiden und eine ausreichende Luftzirkulation rund um das Pflanzenmaterial sicherzustellen. Achte außerdem darauf, dass die Pflanzen die DryRocket nicht berühren.
Unsere Empfehlung: Wir hängen die Pflanzen am liebsten im Ganzen auf oder nutzen ein Trocknungssieb – das ist besonders schonend, ermöglicht eine gleichmäßige Luftzirkulation und sorgt so für optimale Trocknungsergebnisse.
Max. Trocknungsmenge: >1.000g - geht das?
Offiziell: Nein – die Steuerung der DryRocket ist aktuell auf bis zu 1.000 g Frischmaterial ausgelegt.
Wer experimentierfreudig ist und das Granulat während der Trocknung clever nachlegt, kann mit etwas Glück und Fingerspitzengefühl auch größere Mengen verarbeiten. Aber: Je mehr Material, desto langsamer der Feuchteabtransport – besonders das Schimmelrisiko steigt bei zu dichten und zu großen Chargen deutlich an.
Wir sind hier aktuell selbst noch in der Testphase. Daher ohne Gewähr und mit dem Rat: Bitte nicht die ganze Ernte aufs Spiel setzen.
Unterschiedliche Erntezeitpunkte: Müssen alle Pflanzen gleichzeitig in die Trocknung gehen?
Für eine saubere und gleichmäßige Trocknung sollten alle Pflanzen möglichst gleichzeitig in die Trocknung gehen. Das liegt am grundsätzlichen Trocknungsverhalten von Pflanzenmaterial: Am Anfang wird vor allem Oberflächenwasser abgegeben, später kommt die Feuchtigkeit aus tieferen Gewebeschichten. Die Wasseraktivität verändert sich dabei deutlich über die Zeit.
Werden Pflanzen mit unterschiedlichem Erntezeitpunkt gemeinsam getrocknet, verhalten sie sich physikalisch unterschiedlich – frisches Material gibt viel Feuchte ab, weiter fortgeschrittenes deutlich weniger. Diese Unterschiede lassen sich nicht sinnvoll in einem gemeinsamen Trocknungslauf mit einem einheitlichen Trocknungsende kombinieren.
RocketFuel einfüllen
Ersetzbarkeit: Kann ich auch andere Trocknungsgranulate verwenden?
Nein, DryRocket darf ausschließlich mit RocketFuel betrieben werden. RocketFuel wurde präzise auf eine optimale VPD-Steuerung durch DryRocket abgestimmt, um ein bestmögliches Trocknungsergebnis zu erzielen.
Menge: Wie viel RocketFuel benötige ich für meine Trocknung?
Die benötigte Menge RocketFuel hängt von der Menge deines frischen Pflanzenmaterials ab und wird dir in der App angezeigt.
Grundsätzlich gilt:
Es können maximal 2 Beutel RocketFuel pro Trocknungsdurchlauf in die DryRocket gefüllt werden.
Bei voller Beladung können so pro Trocknungsdurchlaf bis zu 1.000g frisches Pflanzenmaterial getrocknet werden.
Mengenbeispiele:
- 250g frisches Pflanzenmaterial = 0,5 Packungen RocketFuel
- 500g frisches Pflanzenmaterial = 1 Packung RocketFuel
- 1.000g frisches Pflanzenmaterial = 2 Packungen RocketFuel
Wiederverwendbarkeit: Kann ich RocketFuel regenerieren?
Silicagel kann man grundsätzlich durch Erhitzen regenerieren, allerdings sind die Temperaturen im Haushalt oft ungenau, wodurch das Granulat danach weniger leistungsfähig ist oder zerstört wird. Sollte die Aufnahmekapazität zu gering sein, kommt es vorzeitig zu einer Sättigung und einer Fehlermeldung. Deshalb können wir die Wiederverwendbarkeit nicht empfehlen.
Fragen während der Trocknung
Luftfeuchtigkeit
Warum messe ich andere Werte?
Im Zelt entstehen während der Trocknung unterschiedliche Klimazonen. Insbesondere im direkten Pflanzenbereich entsteht ein Mikroklima (Verdunstungskälte und erhöhte Luftfeuchtigkeit). Die Luftfeuchtigkeit aus dieser Zone wird durch die sanfte Luftzirkulation der DryRocket abgebaut und es entsteht sukzessive ein homogenes Klima. Die DryRocket berücksichtigt diese Effekte und bewertet das Gesamtraumklima. Durch regelmäßige, kurze Lüftungsimpulse wird die Luft umgewälzt und die Klimadaten aktualisiert. Herkömmliche, nicht geeichte Hygrometer können zusätzlich Messabweichungen von etwa ± 5 % aufweisen, was weitere Unterschiede erklären kann.
Luftfeuchtigkeit schwankt: Was tun?
Schwankungen der Luftfeuchtigkeit sind in vielen Setups normal und hängen meist direkt mit Temperaturveränderungen im Raum zusammen (z.B. durch Lüften und Heizen). Da die relative Luftfeuchtigkeit immer temperaturabhängig ist, kann sie bei Abkühlung ansteigen und bei Erwärmung wieder absinken – auch ohne aktives Eingreifen.
Zusätzlich reagiert das Pflanzenmaterial nicht sofort: Die Transpiration hat eine gewisse Latenz, wodurch sich Feuchteveränderungen zeitversetzt zeigen können. Kurzzeitige Schwankungen sind daher kein Problem.
Die DryRocket erkennt diese Zusammenhänge und gleicht Schwankungen so weit wie physikalisch möglich automatisch aus. Entscheidend ist dabei nicht der Momentanwert, sondern dass die Luftfeuchtigkeit nicht über längere Zeit zu hoch bleibt. Genau darauf ist der Trocknungsprozess ausgelegt.
Niedrige Luftfeuchtigkeit: Was tun?
Sinkt die Luftfeuchtigkeit, deutet das meist darauf hin, dass dein Zelt Feuchtigkeit an die Umgebung verliert. Prüfe daher zunächst, ob sich das Zelt weiter abdichten lässt (z. B. mit Tape oder Folie). Sind alle Öffnungen zuverlässig verschlossen, kannst du eine niedrige Luftfeuchtigkeit in der Regel als reine Information betrachten. DryRocket errechnet zu jedem Zeitpunkt das Trocknungsende mit einer Soll-Wasseraktivität von 0,58-0,62 (58-62%). Dass die Luftfeuchtigkeit zum Ende etwas absinkt, ist nicht ungewöhnlich und wird das Trocknungsergebnis nicht beeinflussen (VPD zwar etwas erhöht, aber in der Stabilisierungsphase nicht zellschädigend, da nur noch sehr geringe Wassermengen langsam aus tieferen Zellschichten nach außen diffundieren). DryRocket beendet die Trocknung dann entsprechend früher.
Temperatur
Welcher Bereich ist optimal?
Der optimale Temperaturbereich für die Trocknung mit der DryRocket liegt bei 15–22 °C. In diesem Bereich lässt sich die Trocknung besonders schonend und kontrolliert durchführen, was den Erhalt von Terpenen und Aroma bestmöglich unterstützt.
>23°C: Ist das zu warm?
Temperaturen zwischen 15–22 °C sind für uns ideal, da sie für die schonendste Trocknung und den bestmöglichen Erhalt der Terpene sorgen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die DryRocket bei höheren Temperaturen nicht funktioniert – im Gegenteil. Bei hohen Temperaturen lassen sich gewisse Teperenverluste physikalisch nicht vermeiden. Umso wichtiger ist es hier auf ein geschlossenes und präzise reguliertes System zu setzen. Gerade bei Temperaturen über 23 °C hilft DryRocket, die Trocknung zu verlangsamen und kontrollierter zu gestalten, was wiederum den Terpenen zugutekommt.
Mehr Tipps und Hintergründe zum Trocknen bei Sommertemperaturen findest du in unserem Blog.
<15°C: Ist das zu kalt?
Temperaturen unter 15 °C sind grundsätzlich nicht ideal, da sich der Trocknungsprozess deutlich verlangsamt. Die Pflanzen geben bei kühleren Bedingungen weniger Feuchtigkeit ab, was die Trocknung unnötig in die Länge ziehen kann. Die DryRocket arbeitet jedoch auch bei niedrigeren Temperaturen zuverlässig und steuert die Trocknung weiterhin kontrolliert.
Temperatur schwankt: Was tun?
Es ist kein Eingreifen erforderlich. DryRocket erkennt Temperaturschwankungen (z.B. aufgrund von Tag-Nacht-Schwankungen) automatisch und passt die Luftfeuchtigkeit so an, dass der VPD-Wert stabil bleibt.
Trocknungsdauer
Woran erkennt DryRocket, dass die Trocknung abgeschlossen ist?
DryRocket überwacht kontinuierlich die Verdunstungsaktivität im geschlossenen System – also wie viel Feuchtigkeit die Pflanzen noch an die Umgebung abgeben. Der Trocknungsprozess gilt als abgeschlossen, wenn über einen definierten Zeitraum keine messbare Wasserabgabe mehr stattfindet bzw. das Trocknungsende errechnet wird.
Wie ermittelt DryRocket die verbleibende Trocknungsdauer?
DryRocket ermittelt die verbleibende Trocknungsdauer anhand von Echtzeitdaten. Grundlage sind dabei die aktuell gemessene Feuchtigkeitsabgabe der Pflanzen sowie die momentane Temperatur im System. Aus diesen Werten wird berechnet, wie schnell noch Wasser aus den Blüten verdunstet und wie lange der Trocknungsprozess voraussichtlich dauert.
Da DryRocket daten- und nicht zeitbasiert arbeitet, ist die angezeigte Restdauer dynamisch. Äußere Einflüsse wie Temperaturschwankungen können die Verdunstungsrate verändern und damit auch die verbleibende Trocknungsdauer anpassen.
Meldungen
Meldung: Lüfter läuft sehr lange - Was tun?
Diese Meldung erscheint, wenn der Lüfter länger aktiv ist als vorgesehen. In den meisten Fällen deutet das darauf hin, dass das Trocknungsgranulat (RocketFuel) bereits gesättigt ist und keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann. Bitte überprüfe daher das Granulat: Ist es noch orange, ist es funktionsfähig. Sind die Kugeln hingegen transparent, ist das Granulat gesättigt. Tausche es in diesem Fall aus oder fülle den Behälter um einen Füllstrich nach. Für ein einfacheres Handling kann das Gerät kurzzeitig vom Strom getrennt werden. Die Trocknung wird anschließend automatisch an derselben Stelle fortgesetzt.
Meldung: Stabilisierungsphase erreicht - Bin ich auf Kurs?
Ja. Diese Meldung bedeutet, dass die Haupttrocknung abgeschlossen ist und nun die Stabilisierungsphase beginnt. In dieser Phase gleicht DryRocket die Restfeuchte innerhalb der Blüten aus und steuert den Prozess kontrolliert bis zum optimalen Trocknungsende. Dein Setup arbeitet wie vorgesehen – ein Eingreifen ist nicht notwendig.
Meldung: Trocknung beendet - Was nun?
DryRocket hat die Ziel-Wasseraktivität erreicht und die Trocknung damit abgeschlossen. Deine Blüten sind nun bereit für die Einlagerung oder das Curing. Insbesondere bei einer kurzen Trocknungsdauer empfehlen wir eine anschließende Reifung im Glas von etwa 15–30 Tagen, abhängig vom gewünschten Geschmacksprofil, da der Chlorophyllabbau über die Zeit erfolgt.
Meldung: Verbindung offline - Was tun?
Auch bei einer unterbrochenen WLAN-Verbindung arbeitet DryRocket autonom weiter und führt den Trocknungsprozess wie vorgesehen fort. Lediglich die App-Verbindung und Push-Benachrichtigungen sind in dieser Zeit nicht verfügbar. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, funktioniert die Kommunikation automatisch wieder wie gewohnt. Bitte prüfe in diesem Fall deinen Router, deinen Internetanbieter oder ob das WLAN-Signal am Standort der DryRocket ausreichend stark ist.
Phasen
Phase Trocknung: Was passiert in dieser Phase?
In der Trocknungsphase findet der Hauptteil der Wasserabgabe statt. Zu Beginn gibt es eine kurze Phase mit einem etwas höheren VPD, um überschüssiges Oberflächenwasser zügig zu entfernen. Das ist wichtig, um die Feuchte schnell zu reduzieren und um Schimmel während der Trocknung zu verhindern.
Anschließend wird bei einem niedrigeren VPD schonend weitergetrocknet, sodass die Feuchtigkeit kontrolliert und gleichmäßig aus dem Pflanzenmaterial entweichen kann. Das System erkennt automatisch, sobald die Wasserabgabe deutlich abnimmt, und wechselt dann selbstständig in die nächste Phase – die Stabilisierungsphase.
Phase Stabilsierung: Was passiert in dieser Phase?
Die Stabilisierungsphase ist die letzte Phase der Trocknung und dient der Homogenisierung der Blüten. Ab diesem Zeitpunkt dauert die weitere Trocknung in der Regel etwa 5–7 Tage, abhängig von VPD und Temperaturentwicklung. Dass die Luftfeuchtigkeit in dieser Phase leicht absinkt, ist nicht ungewöhnlich – insbesondere, wenn das Zelt nicht vollständig dicht ist. Dieser Abfall der Luftfeuchtigkeit beeinflusst das Trocknungsergebnis nicht: Der VPD ist zwar leicht erhöht, ist in der Stabilisierungsphase jedoch nicht zellschädigend, da nur noch sehr geringe Wassermengen langsam aus tieferen Zellschichten nach außen diffundieren. DryRocket berechnet zu jedem Zeitpunkt das Trocknungsende auf Basis einer Soll-Wasseraktivität von 0,58–0,62 (58–62 %) und beendet die Trocknung bei sinkender Luftfeuchtigkeit entsprechend früher.
Fragen nach der Trocknung
Einlagern
Trocknungsende: Muss ich sofort reagieren?
Idealerweise solltest du nach dem Ende der Trocknung zeitnah reagieren, um den Prozess sauber abzuschließen. Wenn jedoch ein paar Stunden dazwischen liegen, ist das kein Problem. Sobald die Trocknung beendet ist, befindet sich das Pflanzenmaterial in einem stabilen Zustand und es ist nicht schlimm, wenn die Pflanzen noch bis Feierabend im Growzelt liegen.
Kurze Trocknungsdauer: Worauf du jetzt achten solltest?
Bei einer kurzen Trocknungsdauer ist das Chlorophyll noch nicht vollständig abgebaut. Das äußert sich in einem leicht heuigen Geruch. Durch das geschlossene System nimmst du diesen Geruch, sowie auch die Terpene, womöglich stärker wahr. Das liegt nicht an einer „falschen“ Trocknung, sondern daran, dass der Abbau von Chlorophyll in erster Linie zeitabhängig ist. Deshalb empfehlen wir bei kurzen Trocknungen im Anschluss eine weitere Reifung (Curing) im Glas von ca. 15–30 Tagen, abhängig vom gewünschten Geschmacksprofil. In dieser Phase kann der verbleibende Chlorophyllabbau zuverlässig abgeschlossen werden.